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MBI Research Stahlprognose: Der kurzfristige Ausblick bleibt positiv
Die Flachstahlpreise haben den Abwärtstrend des letzten Jahres wohl beendet und einen Boden gefunden. MBI Research erwartet einen Anstieg um rund 3 Prozent in den nächsten sechs Wochen. Zudem gehen wir auch von einer weiteren Erholung der Langstahlpreise um bis zu 3 Prozent in den nächsten vier Wochen aus. Lesen Sie mehr unter "Prognosen & Research."
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Sanjeev Gupta bündelt Aluminiumaktivitäten von GFG Alliance in neuem Unternehmen
Sanjeev Gupta, Executive Chairman der GFG Alliance, gründet einen "globalen Champion für kohlenstoffarmes Aluminium“. In dem neuem Aluminiumkonzern namens Alvance Aluminium Group (https://alvancealuminiumgroup.com) bündelt der britische Industriemagnat seine bestehenden Aluminiumgeschäfte. Der Schritt folgt auf die Konsolidierung der Stahlgeschäfte der GFG Alliance in der Liberty Steel Group. CEO von Alvance wird Arnaud de Weert, der seit vergangenem Jahr die Aluminiumgeschäfte von GFG Alliance verantwortet und zuvor CEO von Aludium war. Der neue Aluminiumkonzern soll seinen Sitz in Paris haben und sämtliche Vermögenswerte der GFG Alliance innerhalb der Aluminiumlieferkette zusammenführen. Mit der Zusammenlegung werde laut GFG Alliance Synergien geschaffen, die dem Unternehmen helfen, den Herausforderungen des Marktes zu begegnen und Chancen zur Expansion voll auszuschöpfen. Alvance verfügt über eine Primäraluminium-Kapazität von insgesamt 332.000 Jahrestonnen. Gupta will zudem das Programm CN30 der GFG Alliance, ab dem Jahr 2030 kohlenstoffneutral zu wirtschaften, auf Alvance ausdehnen. Die Stahlsparte Liberty House hatte im Oktober 2019 angekündigt, ihr Stahlgeschäft bis 2030 kohlenstoffneutral zu machen. Zum Portfolio der neuen Alvance gehören Europas größte Aluminiumhütte Alvance Aluminium Dunkerque, die einzige verbliebene Aluminiumhütte Großbritanniens in Fort William, Schottland, Alvance Wheels, Frankreichs einziger Hersteller von Aluminiumrädern sowie die französischen Motorengussteilehersteller Alvance Aluminium Technologies Poitou und Alvance Cast Products Poitou. In den fünf Werken sind insgesamt mehr als 1.700 Mitarbeiter tätig. Alvance will außerdem noch das belgische Aluminiumwalzwerk in Duffel übernehmen und wartet aktuell auf die Genehmigung der EU-Kommission. Die Hütte in Großbritannien soll modernisiert werden und hat zudem die Genehmigung für den Bau eines Werks zur Produktion von Alurädern erhalten. Nach der Fertigstellung werde die Anlage der einzige Standort dieser Art im Vereinigten Königreich sein und Produkte für die britische und europäische Automobilindustrie herstellen, heißt es. Die neue Aluminium-Gruppe Alvance nutzt den Angaben zufolge bereits jetzt kohlenstoffarme Energiequellen in ihren Werken: So werde die Hütte in Fort William von dem Wasserkraftwerk der GFG Alliance am Hang des Ben Nevis, dem höchsten Berg Schottlands, angetrieben. In Frankreich nutze die Aluminiumschmelze in Dünkirchen den bestehenden kohlenstoffarmen französischen Energiemix, der hauptsächlich aus Kern- und Wasserkraft stammt. "Alvance will sich als Vorkämpfer für Greenaluminium etablieren. Die Ausweitung unseres CN30-Ziels auf diesen Teil des Unternehmens ist ein logischer und notwendiger Schritt in der Entwicklung", sagte Gupta. MBI/crb/22.1.2020
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