Top-Nachricht:

Neue NE-Metalle-Prognose: Trumps Zollpolitik belastet Metalle noch stärker
Die Auswirkungen der jüngsten Eskalation im Handelskrieg sind einfach zu ermitteln: Sie werden die Abschwächung des Wachstums des chinesischen, aber auch des globalen BIP verstärken. Auch dürfte die Kupfernachfrage weniger von Chinas Konjunkturspritzen profitieren. Lesen Sie jetzt die aktuelle NE-Metalle-Prognose unter der Rubrik Prognosen & Research.
Weiterlesen…
Fitch rechnet mit deutlichem Rückgang der chinesischen Stahlerzeugung
Chinas Stahlproduktion wird im zweiten Halbjahr 2019 deutlich zurückgehen, nachdem sie in der ersten Jahreshälfte ein Rekordhoch erreicht hatte, sagt Fitch Ratings. "Der Rückgang der Stahlproduktion wird auf drei Faktoren zurückzuführen sein: Eine Verlangsamung des Wohnungsbaus, Produktionseinschränkungen aufgrund von Umweltmaßnahmen und marktbedingte Produktionskürzungen bei sinkenden Stahlerzeugermargen", so die Analysten. Laut dem National Bureau of Statistics of China stieg die Rohstahl- und Stahlerzeugungsproduktion in den ersten sechs Monaten um 9,9 Prozent beziehungsweise um 11,4 Prozent auf 492 Millionen Tonnen und 587 Millionen Tonnen. Gleichzeitig sanken aber die Exporte von Stahlprodukten um 2,6 Prozent auf nur 35 Millionen Tonnen. Dies deute darauf hin, dass das Produktionswachstum im Inland verbraucht wurde. "Wir stellen fest, dass Baustahl den größten Teil des Wachstums ausmachte", so Fitch Ratings. Dabei nahm die Produktion von Bewehrungsstahl um 19,3 Prozent und von Stahldraht um 14,6 Prozent zu, während das Produktionswachstum bei kaltgewalzten Blechen, die hauptsächlich in der Automobilindustrie verwendet werden, nur um 2,6 Prozent anstieg. Dies stehe im Einklang mit einem deutlichen Wachstum der Sachanlageinvestitionen (FAI) von 10,9 Prozent. Fitch geht davon aus, dass sich das Wachstum im Wohnungsbau im zweiten Halbjahr verlangsamen wird. Dies könnte jedoch durch eine Belebung der Infrastrukturinvestitionen teilweise ausgeglichen werden. Luftqualitätsziele haben bereits eine Reihe von stahlproduzierende Städte in Hebei, Chinas wichtigster Stahl-Provinz, veranlasst, Pläne zur Beschränkung der Produktion um bis zu 50 Prozent im Juli/August umzusetzen oder anzukündigen. Darüber hinaus verzeichneten die Stahlproduzenten im ersten Halbjahr einen deutlichen Margenrückgang, der hauptsächlich auf den schnellen Anstieg der Eisenerzpreise zurückzuführen ist. Nach Angaben der China Iron and Steel Association ging der Gewinn der Branche zum Vorjahr um 20 Prozent zurück, obwohl der Umsatz im ersten Halbjahr um elf Prozent gestiegen ist. "Wir gehen davon aus, dass eine schwächere Inlandsnachfrage und zunehmende Handelsreibereien zu einem Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise führen wird, da die Stahlmargen für den Rest des Jahres weiter gedrückt werden", schreibt Fitch. Dies gelte insbesondere für Produzenten, die einem erheblichen Risiko durch Langprodukte ausgesetzt seien, die hauptsächlich im Baugewerbe eingesetzt werden. "Wir erwarten jedoch, dass die Margen für diejenigen mit einer stärker diversifizierten Produktbasis wie China Baowu Steel Group Corporation Limited (A/Stable) weniger volatil sind", so Fitch Ratings. MBI/gil/13.8.2019
Weiterlesen…

Flachstahl

Aktuell

Kokskohle: Indiens Stahlboom wird die Nachfrage treiben
Australien hat zuletzt zwar weniger Kokskohle nach Indien ausgeführt, da ...
Brasilianische CSN: Neue Anlage für hochwertiges Eisenerz
Das brasilianische Bergbauunternehmen CSN Mineracao S.A. baut eine neue Anlage ...
Agora Energiewende - Höhere EEG-Umlage treibt die Strompreise
Wegen eines leichten Anstiegs der Abgabe für die ...
Neue NE-Metalle-Prognose: Trumps Zollpolitik belastet Metalle noch stärker

Aluminium

Meistgelesene Artikel

MBI Stahlprognose: Die Stahlpreise dürften Anfang 2018 weiter steigen
Seit der letzten Stahlprognose für die Stahlpreisentwicklung auf dem ...
MBI Stahl Prognose: Europäische Stahlpreise dürften sinken, aber kein dramatischer Rückgang zu erwarten
Die Vormaterialpreise haben sich zuletzt so volatil gezeigt, dass es zunehmend ...
China - Exporte im Oktober trotz Strafzöllen überraschend robust
Chinas Exporte haben sich im Oktober trotz des Handelskonfliktes mit den USA ...

Fragen & Hilfe

MBI EnergySource

Login

Bitte loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein.

E-Mail Adresse
Passwort

Kaufen/Testen

bequem & sicher
kostenlos & unverbindlich testen!
MBI MetalSource

MBI Martin Brückner
Infosource GmbH & Co. KG

Rudolfstraße 22-24
60327 Frankfurt
Telefon +49 (0) 69 2710760-11
Telefax +49 (0) 69 2710760-22
service@mbi-infosource.de